Grundierungen für mineralische Untergründe
Grundierungen für mineralische Untergründe sorgen für optimale Haftung und Schutz auf Putz, Beton und Stein – ideal für Innen- und Außenanwendungen. Sie verbessern die Verbindung zwischen Untergrund und nachfolgendem Anstrich, verhindern ungleichmäßige Farbaufnahme und erhöhen die Haltbarkeit der Beschichtung. Durch ihre tief eindringende Wirkung verfestigen sie poröse Oberflächen und bieten eine stabile Grundlage für dekorative und schützende Anstriche.
Die vielseitig einsetzbaren Grundierungen sind wasser- oder lösemittelbasiert erhältlich und können auf unterschiedlichen mineralischen Materialien angewendet werden. Sie reduzieren die Saugfähigkeit des Untergrunds und schützen vor Feuchtigkeitseinflüssen. Besonders bei Renovierungen oder Neubauten sind sie ein wichtiger Bestandteil für ein langlebiges und gleichmäßiges Farbergebnis. Egal ob für Wände, Fassaden oder Böden – Grundierungen für mineralische Flächen bieten eine effiziente Vorbereitung und sorgen für professionelle Ergebnisse bei jedem Anstrichprojekt.
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Welche Grundierung für welchen mineralischen Untergrund?
| Untergrund | Problem | Empfohlene Grundierung |
| Neuer Putz / Beton | Stark saugend, alkalisch | Tiefengrund auf Wasserbasis – reguliert Saugfähigkeit |
| Alter, sandender Putz | Oberfläche bröckelt, bindet nicht | Verfestigungsgrund – dringt tief ein und bindet lose Partikel |
| Betonboden / Estrich | Staub, ungleichmäßige Saugfähigkeit | Epoxi-Grundierung – versiegelt und schafft belastbare Basis |
| Fassade / Außenwand | Witterung, Feuchtigkeit, Algen | Fassadengrund – wetterfest, diffusionsoffen |
| Naturstein / Ziegel | Porös, ungleichmäßig | Tiefengrund – egalisiert die Oberfläche vor dem Anstrich |
Warum ist Grundieren auf mineralischen Untergründen Pflicht?
Mineralische Untergründe wie Putz, Beton und Estrich sind von Natur aus porös und saugen Feuchtigkeit auf. Wird eine Farbe direkt ohne Grundierung aufgetragen, dringt das Bindemittel der Farbe in den Untergrund ein, statt einen gleichmäßigen Film zu bilden. Die Folge: fleckige Optik, schlechte Haftung und vorzeitiges Abblättern. Eine Grundierung reguliert die Saugfähigkeit, verfestigt den Untergrund und sorgt dafür, dass der Endanstrich gleichmäßig haftet und seine volle Deckkraft entfaltet.
Richtig anwenden: Grundierung vor dem Endanstrich
Tragen Sie die Grundierung gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel auf den sauberen, trockenen Untergrund auf. Lassen Sie sie vollständig durchtrocknen, bevor Sie den Endanstrich auftragen – je nach Produkt und Raumtemperatur dauert das zwischen 4 und 24 Stunden. Auf stark saugenden Untergründen kann ein zweiter Grundierungsauftrag sinnvoll sein.
? Tipp aus der Praxis
Prüfen Sie die Saugfähigkeit des Untergrunds mit einem einfachen Wassertest: Spritzen Sie etwas Wasser auf die Fläche. Wird es sofort aufgesogen, ist eine Grundierung zwingend nötig. Bleibt es einige Sekunden als Tropfen stehen, reicht in der Regel ein einmaliger Auftrag. So vermeiden Sie unnötigen Materialverbrauch beim Endanstrich.
Die passenden Endanstriche für Ihre grundierte Fläche finden Sie in der Schwester-Kategorie Endlacke für mineralische Untergründe. Für Wände im Innenbereich bieten unsere Wandfarben die richtige Lösung, für Außenfassaden die Fassadenfarben. Betonböden beschichten Sie am besten mit Produkten aus der Kategorie Bodenbeschichtung.